Über eines der mächtigsten Gesetzmäßigkeiten dieser Welt wusste bereits der römische Kaiser Mark Aurel im zweiten Jahrhundert Bescheid: Der Mensch ist Schöpfer, Schöpfer seiner Wahrnehmung, Schöpfer seiner eigenen “Realität”. “Unser Leben ist das, wozu es unsere Gedanken machen,” heißt es wörtlich von ihm.
Wenn das Leben das ist, was wir über es denken, was bestimmt dann unser Leben? Was bedeutet “Realität”? Gibt es Dinge, die nur existieren weil wir sie uns (er)denken? Gibt es Dinge, die wir nicht wahrnehmen, weil sie für uns nicht denkbar sind?
Die Ureinwohner Amerikas waren 1492 laut Berichten nicht im Stande gewesen, die Schiffe am Horizont zu erblicken. Sie konnten es nicht, da für Sie derartige Gefährte am Wasser nicht DENKbar waren. In ihrer “Realität” gab es nur den Ozean. Und es war nur Ozean.
Unsere Sinneswahrnehmung, was wir hören, schmecken, riechen, tasten, sehen, bestimmt unsere “Realität”. Und unsere Gedanken bestimmen unsere Wahrnehmung. Deshalb ist die Welt alles das, was du über sie denkst:
Denkst du, dieser Text sei unsinnig, dann wird es auch keinen Sinn für dich machen, weiter zu lesen.
Gehst du in die Arbeit und denkst, dass alle schlecht über dich reden, dann reden alle schlecht über dich, weil du es so kreierst. Weil du der Schöpfer deiner eigenen “Realität” bist.
Hörst du mit dem Rauchen auf und denkst dabei an nichts als an die verdammte Nikotinsucht, dann wirst du auch weiterrauchen. Du entscheidest. Du denkst, du seist süchtig? Dann bist du es auch. Die Sucht bestimmt all deine Gedanken? Falsch: Durch deine Gedanken wird die Sucht erst erschaffen.
Du denkst du seist krank? Dann bist du bereits krank.
Du denkst du seist schön? Dann ist dies “Realität”.
Du denkst du seist arm, du denkst du seist reich? Sei was immer du möchtest, in der grenzenlosen Welt der Gedanken.
Du empfindest Liebe für dein Leben? Dann wird dir das Leben auch mit Liebe entgegnen!
Du fürchtest dich vor allem? Dann wird sich dein Leben nach deinen Gedanken, nämlich deiner Angst, ausrichten.
Alles was in deinem Kopf real wirkt kommt nicht an deinen Gedanken vorbei. Du entscheidest, denn in deiner “Realität” bist du der Schöpfer.
Gedanken sind, wie alles im Leben, nicht statisch, sie fließen. Was du gestern schlecht gedacht hast muss heute nicht mehr gültig sein. Das hier und jetzt ist entscheidend. Es ist niemals zu spät und du kannst jederzeit damit beginnen, deinen Gedankenfluss neu zu ordnen und die positiven Kräfte, nämlich die Liebe in deinem Leben, zu stärken.
Darum gibt es diese alte Weisheit aus dem Talmud:
Achte stets auf deine Gedanken,
denn sie werden zu deinen Worten.
Achte auf deine Worte,
sie werden zu deinen Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden zu deinen Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
sie werden zu deinem Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er bestimmt dein Schicksal.
Wir werden unsere Gedanken in diesem Blog festhalten und weitergeben. Herzlich Willkommen in der Welt, die das ist, was wir von ihr denken…





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